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Heini Stucki

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 Seit über dreissig Jahren setzt sich Heini Stucki in der Tradition der “Alltagsfotografie” mit den Menschen und Landschaften, zum Beispiel des Berner Seelands, auseinander, welches er auf der Suche nach seinen Motiven zu Fuss mit einer Leica durchwandert. Ob er nun die Mäusefänger, Menschen im Rollstuhl, die Berner Broncos, Sans-Papiers oder den Schriftsteller Gerhard Meier porträtiert: energisch engagiert, aber stets durchgestaltet sind Stuckis Bilder dem Verdrängten, Bedrohten und Schwindenden auf der Spur. Stucki fotografiert nach wie vor überwiegend schwarzweiss und hängt seine selbst in der Dunkelkammer hergestellten Abzüge an der Wäscheleine zum Trocknen auf; Fotografie ist für ihn ein Mittel des Dialogs mit unbekannten Menschen, und aller immer wieder in seinen Bildern auftauchender Melancholie zum Trotz liebt er die Situationskomik im Alltag. (Christian Fürholz)


Heini Stucki (1949, Bern) lebt und arbeitet in Biel. Er tritt wegen unterschiedlicher fotografischer Auffassungen 1972 vorzeitig aus der Fotoklasse Vevey aus und publiziert 1973 seine erste Serie im “du”. Arbeit als freier Fotograf und Fotokursleiter, aber auch Waldhilfsarbeiter, Naturkundelehrer und als archäologischer Feldbegeher. Er erhält unter anderem den Kulturpreis der Stadt Biel, das eidgenössische Stipendium für angewandte Kunst und den Fotopreis des Kantons Bern. Beat Borter porträtiert Heini Stucki 2006 im Film “Die Kunst der exakten Phantasie”.

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