© Martin Kollar
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"European Parliament", 2007–2008

 Was wissen wir vom europäischen Parlament, von dem was dort zur Debatte steht, von seinen Anliegen, den Personen, die dort ein- und ausgehen? Welches Bild machen wir uns von diesem unbekannten Ort, einem Ort, der mittels seiner Glasfassade die Idee von Transparenz ausdrückt? Was meinen wir von dieser Welt zu kennen, zu wissen, wovon die Medien uns privilegiert berichten können? Von dieser individualisierten und formalisierten Welt berichtet Martin Kollar auf seine Weise in der Serie “European Parliament”.
Weit entfernt von der offiziellen Darstellung, porträtiert Kollar die Personen der Macht in unüblichen Situationen: im Grenzbereich von Absurdität und Ironie. Diese gewöhnlichen Situationen des Alltags, die sich befreit von professioneller Verantwortung zwischen den gewöhnlichen Menschen abspielen, gehören eben auch zum Umfeld des europäischen Parlaments.
Durch geschickte Distanzierung zum öffentlichen Geschehen gelingt es Kollar, die Banalität, das “nothing special” zu dokumentieren. (Géraldine Delley)


Martin Kollar (1971, Zilina, Slovaquie) est diplômé de l’Académie des Arts vivants (Academy of Performing Arts) et de l’Institut cinématographique de Bratislava. Membre de l’Agence VU depuis 2003, il publie dans la presse et expose dans le monde entier. Son oeuvre reçoit de nombreux prix, tel le Fujifilm Euro Press en 2003 et le Backlight Award de la triennale photographique de Tampere (Finlande). En 2008 il présente “ nothing special “, une série issue d’un reportage sur la population des pays de l’Est, à l’aube de leur entrée dans l’Union européenne. www.martinkollar.com

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